Small is beautiful..

Andere Wege gehen - nicht immer größer, schneller, weiter. 

Wir bauen auf 9000m² Gemüse an. Klingt erstmal viel, doch im Vergleich zu einem durchschnittlichen Gemüsebaubetrieb ist das sehr wenig. Wir wollen nicht mit Hundertschaften von Arbeitern aus Billiglohnländern große Flächen bewirtschaften, um konkurrenzfähig zu sein.
Keine großen Maschinen, deshalb keine Bodenverdichtung und keine riesen Investitionen.
Wir bearbeiten unsere Fläche mit einem sogenannten Einachser. Ein kleiner Traktor, der gerade einmal 200kg wiegt - und keine vier Tonnen wie etwa ein herkömmlicher Traktor. Der Unterschied ist spürbar. Um unseren Boden tiefgründig für Kulturen wie beispielsweise Möhren zu lockern, reicht ein Durchgang mit der sogenannten Doppelgrabegabel in der Regel aus. 
Ein wichtiger Faktor, für die effizienz unseres Arbeitens sind "genormte" Beete von 75cm breite und 25m länge. Alles ist auf diese "Norm" ausgerichtet - Anbaugeräte für den EInachser haben eine Arbeitsbeite von 75cm, Bewässerungsschläuche sind 25m lang und so weiter. Diesen Aspekt unserer Gärtnerei haben wir uns von Pionieren der Market Gardening Bewegung wie zum Beispiel Jean-Martin Fortier aus Kanada abgeschaut, die unter ähnlichen Umständen wie wir seit Jahren erfolgreich wirtschaften.
Die Grundlage unserer Arbeit, ja unseres Lebens, ist der Boden. Auf und in ihm wachsen die Pflanzen, die wir zum Leben brauchen. Deshalb gilt unsere größte Anstrengung auch der Aufrechterhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit auf unseren Flächen. Minimale Bodenbearbeitung, um möglichst wenig Humus zu mineralisieren, Kompost, Gründüngungen und Förderung des Bodenlebens sind für uns der Schlüssel zu einer guten Bodenfruchtbarkeit - und damit zu gesundem Gemüse.